Ebay ist ein Haifischbecken

Bei Internetverkaufsplattformen wie Ebay, Amazon oder Quoka läßt sich so immerhin noch der eine oder andere Euro mit den ausgedienten Gegenständen verdienen. Was viele Privatverkäufer nicht ahnen: wer nicht aufpaßt, kann sich hier schnell eine teure Abmahnung einhandeln. Wer seine gebrauchten Gegenstände als Privatverkäufer anbietet, hat es in vielen Punkten deutlich leichter als ein gewerblicher Händler. So müssen gewerbliche Anbieter beispielweise auch auf Gebrauchtwaren eine Gewährleistung geben und zudem eine Wiederrufsbelehrung für die Rücknahme ihrer Waren veröffentlichen. Manch ein Profi-Händler blickt daher mit Argwohn auf die echte oder vermeintliche Konkurrenz: Will sich da jemand vielleicht Vorteile erschleichen, indem er sich um seine Pflichten als gewerblicher Anbieter drückt? Bei der harten Konkurrenz im Internet reagieren viele Profiehändler allergisch auf solche Versuche und lassen ihren Anwalt eine Abmahnung wegen unlauterem Wettbewerb verschicken. Ein Brief der Hunderte von Euro kosten kann.

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